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Wer ist Pilates? Joseph Hubertus Pilates (1880-1967) geboren in Mönchen-Gladbach (D) ist der Erfinder der heutigen Pilates Methode. Als Kind litt er u.a. an Asthma, rheumatischem Fieber und Rachitis. Seinen Körper begann er mit Turnen, Fechten, Tauchen und später auch mit Yoga, Tai Chi und Zen-Meditation zu stärken.
1912 zog er nach England und verdiente seinen Lebensunterhalt als Boxer und Zirkusartist. Er wurde Lehrer der Selbstverteidigung für die Kriminalbeamten von Scotland Yard. Im ersten Weltkrieg wurde er auf der Isle of Man interniert. Durch seine selbst entwickelten Trainingstechniken hielt er sich und seine Mitgefangenen körperlich gesund, so dass sie u.a. eine grosse Grippeepidemie 1918, die Millionen von Opfern fordert, überlebten.
Noch während seiner Gefangenschaft arbeitete er als Krankenpfleger im Lazarett. Er benutzte Bettfedern und sein eigenes Körpergewicht, um verletzte Gliedmassen zu bewegen oder gesunde Körperbereiche zu trainieren. Bettlägerige Patienten konnten ihre Muskulatur kräftigen und so den Genesungsprozess schneller vorantreiben.
Als Joseph H. Pilates im Jahre 1926 nach New York emigrierte, eröffnete er mit seiner Frau Clara sein Studio im Gebäude New York City Ballet in Manhatten. Pilates nannte seine Methode "Contrology", arbeitete erfolgreich mit Tänzern wie z.B. Martha Graham, George Balanchine wie auch Ron Fletcher zusammen. In sein kleines Studio an der 939 Eight Avenue strömten jedoch nicht nur Tänzer, sondern auch Schauspieler, Sportler, Modells und andere Klienten.
Bis an sein Lebensende trainierte er seine Schüler und unterstrich mit seinem durchtrainierten Körper den Erfolg seiner Methode. |
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